Wappen von Muehlenbach

VfK Mühlenbach 1983 e.V.

Abbild eines Ringers
KSV Ketsch zu stark
20.11.2011
Der VfK Mühlenbach zeigte gegen den Tabellendritten der Ringer-Regionalliga KSV Ketsch eine ansprechende Leistung, holte sich vier von zehn Duellen und unterlag nur mit 13:25. 
Der VfK Mühlenbach II verlor mit 36:4 gegen den KSV Rheinfelden.






Die Zehn von Wolfgang Laier wollte nichts dem Zufall überlassen, kam ganz konzentriert nach Mühlenbach und siegte eigentlich erst im Schlussspurt. Und hätten Markus Burger und Phillip Rohrer personell aus dem Vollen schöpfen können, der Favorit wäre ganz schön ins Schwitzen gekommen. In der Hinrunde – 31:8 für den VfK Ketsch - schulterte beispielsweise Paul Vollmer im Leichtgewicht Christoph Ries. Ries brauchte sich ihn Mühlenbach nicht zu fürchten, denn Vollmer saß auf der Bank, so dass er gegen Andreas Ketterer freie Bahn hatte und sicher mit 3:0 Runden gewann. Das zweite Beispiel war KSV-Vorrunden-Schultersieger Hikmet Akyol. In Mühlenbach hatte er nun Mario Eble als Gegner, der ihn konditionell so zermürbte, dass Akyol mit 2:3 Runden die Segel streichen musste. Dabei hatte der Ketscher Siegringer in der alles entscheidenden Runde gegen Eble noch mit 3:1 geführt und verlor dennoch mit 3:5. Der Mühlenbacher hätte aber durchaus höher als nur 3:2 gewinnen müssen, denn in der ersten Runde führte Eble mit 3:0 und gab diesen Durchgang noch ab. Dieser Fight und der von Alexander Müller, der in der Vorrunde eben gegen diesen Hikmet Akyol auf Schulter verlor, war das Eintrittsgeld alleine wert. Müller hatte als Gegner den sieggewohnten Roman Scheick, der im griechischen Stil stärker einzuschätzen ist als Akyol, und beherrschte diesen in packenden vier Runden mit 3:1. Der VfK hatte an diesem Kampfabend alles gegeben und sich prächtig verkauft. Und dabei hatten Insider sogar prognostiziert, das die Burger/Rohrer-Staffel sogar fünf oder sechs Duelle hätte gewinnen können, was letztlich zum Sieg gereicht hätte. Doch die Schlüsselbegegnungen in den leichten Gewichtsklassen verlor der VfK Mühlenbach. Istvan Szurovszki hatte im Papiergewicht Hasan Yilmaz als Gegner. Szurovszki hatte Vorteil in Runde eins, die sein Gegner abwehrte. Auch der Vorteil in Runde zwei nutzte dem ungarischen Nationalringer nichts, Yilmaz war an diesem Tag einfach der Stärkere, wenngleich die 0:3-Niederlage nicht wirklich gerecht ist. Auch Michael Wettlin verlor mit 0:3 Mannschaftspunkten, obwohl seinem Gegner Özkan Bas nur eine einzige technische Wertung gelang. Doch so sind die Regeln, mal nutzt sie der VfK, mal der Gegner. Bleibt noch nachzutragen, dass der junge Matthias Wettlin in einem spannenden Fünf-Satz-Match seinen Alterskameraden Robin Laier besiegte.